»Herr Buth kann zweifellos flott und frisch erzählen. Die Sprache spiegelt
wohl (als jemand jenseits der sechzig muß ich diese Einschränkung machen)
recht natürlich die Flapsigkeit des modernen, "coolen" Dauerjugendlichen
wider. Er hat originelle Ideen, kann Gefühle in wenigen prägnanten
Formulierungen darstellen.«
Lektorat
»Dem sympathischen Mit-Vierziger ist mit dem vorliegenden Titel ein recht lesbares (diese Einschränkung muss ich als Analphabet machen) Debüt gelungen. Einige Passagen hätte ein Muttersprachler sicher nicht besser schreiben können. Nicht viel besser. So kann man dem Pamphlet letztlich einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen. Dabei gilt es bei allem Schenkelklopfen jedoch eines nicht zu vergessen: Dieser Roman ist das Destillat eines Gangs nach Canossa. Auch wenn der kauzige Autor nicht müde wird es abzustreiten, man kann den Eindruck gewinnen, der Herr kenne die beschriebene Halbwelt aus eigener Erfahrung. Ohne eine verlässliche Aussage zum Verhältnis des Autors zur Körperpflege zu machen, möchte ich daher zusammenfassend doch eines behaupten: Dieser Mann ist mit allen Wassern gewaschen.«
Hennig Lorenzen
»Kann man mit diesem Buch überhaupt etwas anfangen, wenn man noch nie eine Werbeagentur von innen gesehen hat? Ich hatte anfangs meine Zweifel, die aber bereits nach wenigen Seiten verflogen waren. Das klischeehafte Werbeagenturumfeld bildet nur den Rahmen für eine davon völlig unabhängige Geschichte, die so skurril wirkt, dass man sich zugleich fragt, ob das wirklich alles allein dem Kopf des Autors entspringen konnte. So findet sich auf der Visitenkarte eines Rechtsanwalts ohne erkennbaren Zusammenhang folgender Zusatz: 'Er ist in der Lage - sollte dies erforderlich sein - sich Ungarisch mit Ihnen zu unterhalten.'
So grotesk ist normalerweise nur die Realität.«
Bianca Nark
»In dieser Geschichte von den Blüten, die die Krise einer Branche so treibt, geizt der Autor nicht mit zwischendurch eingestreuten Pointen.«
Sönke S.